Quaternio Verlag Luzern

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Bibliotheken

 



Stiftsbibliothek Einsiedeln
Die Stiftsbibliothek Einsiedeln ist eine typische Klosterbibliothek mit einem reichen Bestand an geistlichen und theologischen Werken, wie auch Büchern zu allen anderen Wissenschaften, über Geschichte, Philosophie und Rechtswissenschaft bis zu den Naturwissenschaften und der Medizin. Zum Bestand der berühmten Stiftsbibliothek gehören heute ca. 1200 Handschriften, darunter ein besonders schönes Exemplar des sog. Heilsspiegels, des Speculum humanae salvationis (Cod. 206).

 



Diözesanarchiv Osnabrück
Das Diözesanarchiv verwahrt die Schriftstücke der Diözese Osnabrück. Der große Bestand von ca. 3000 Urkunden mit Werken von Kaisern, Päpsten und Bischöfen reicht bis in die heutige Zeit. Die älteste Urkunde aus dem jahr 803 stammt von Karl dem Großen. Zudem bewahrt das Archiv ca. 140 Handschriften, darunter den gotischen Codex Gisle, das Goldene Graduale der Gisela von Kerssenbrock, einer der reichsten Gradualhandschriften überhaupt.

 



Bibliothèque nationale de France, Paris
Die Bibliothèque nationale de France sammelt das französische Dokumentenerbe, bewahrt es und macht es der Öffentlichkeit zugänglich: vierzehn Millionen Bücher und Druckschriften, aber auch Tausende von Handschriften. Eine ganz besonders prachtvolle Handschrift ist das Stundenbuch der Margarete von Orléans mit seinem Lederintarsieneinband und überreicher Goldprägung (latin 1156B). Alle geistigen, künstlerischen und wissenschaftlichen Fachrichtungen sind in einem enzyklopädischen Geist vertreten. Etwa 150.000 Dokumente erweitern jährlich den Fundus durch Pflichtexemplare, Kauf oder Schenkungen.

 



The British Library, London

Die British Library ist eine der bedeutendsten Bibliotheken weltweit mit einer der größten Handschriftensammlungen. Berühmte Handschriften wie der Pariser Alexanderroman (Royal 20 B. XX) oder die Flämische Bilderchronik Philipps des Schönen (Yates Thompson MS 32) werden hier als besondere Schätze gehütet.

 



The Fitzwilliam Museum, Cambridge

Das Fitzwilliam-Museum ist das Kunstmuseum der Universität Cambridge in England. Es wurde 1816 gegründet und nahm das Vermächtnis von Vicomte Richard Fitzwilliam auf, seine gesamte Bücher- und Kunstsammlung. Die bezaubernde Fibel der Claude de France (MS 159) gilt als eine der bekanntesten Bilderhandschriften der Sammlung.

 



The Corpus Christi College, Cambridge

Gegründet im Jahre 1352 ist das Corpus Christi College eine der ältesten Colleges der ehrwürdigen Universität Cambridge. Im 16. Jahrhundert war der Handschriftensammler Matthew Parker (1504–1575) Direktor des College, später Vizekanzler der Universität. Eines der Schmuckstücke der Bibliothek ist die Corpus-Christi-Apokalypse (MS 20), die bilderreichste Apokalypse der Gotik, die Matthew Parker dem College vermachte.

 



Badische Landesbibliothek, Karlsruhe
Die Geschichte der Badischen Landesbibliothek geht bis in das 16. Jahrhundert zurück. Als wissenschaftliche Universalbibliothek ist sie Heimat so wertvoller Zimelien wie des Speyerer Evangelistars (Bruchsal 1), der romanischen Prachthandschrift für den Domschatz in Speyer.

 



Bayerische Staatsbibliothek, München
Eine der bedeutendsten europäischen Universalbibliotheken und internationale Forschungsbibliothek von Weltrang. Die BSB ist die zentrale Landes- und Archivbibliothek des Freistaates Bayern. Zu ihrem Bestand gehören so wertvollen Bilderhandschriften wie der Goldene Münchner Psalter (Clm 835), der Uta-Codex (Clm 13601) oder die monumentalen Werke von Bertold Furtmeyr, das Salzburger Missale und die Furtmeyr-Bibel.

 

The Morgan Library & Museum, New York
Weltberühmte Sammlung von Manuskripten, Inkunabeln, illustrierten Büchern, und Graphiken. Heimatbibliothek des Gebetbuchs der Claude de France (MS. M 1166), des persönlichen Kleinods der Königin

 



The Bodleian Library, Oxford
Heute die zweitgrößte Bibliothek Großbritanniens, liegen die Ursprünge der Bodleian in der ältesten universitären Bibliothek in Oxford aus dem Jahr 1320. Die Bibliothek verwahrt mehr als 10000 mittelalterliche abendländische Handschriften, darunter so außergewöhnliche Spitzenstücke wie das Flämische Stundenbuch der Maria von Medici (Ms. Douce 112).


 

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