Quaternio Verlag Luzern

Das Missale Albrechts von Brandenburg

Geschaffen von Nikolaus Glockedon, inspiriert von Albrecht Dürer

Kunstbuch-Edition mit Original-Faksimiledoppelblatt

Kraftvoll leuchtende Farben, phantasievolle Formen und großzügige Bildkompositionen – von 1522–1524 erschuf der größte deutsche Buchmaler seiner Zeit für den höchsten Kirchenfürsten des römisch-deutschen Reiches eine Handschrift der Superlative: das Missale Albrechts von Brandenburg (Hofbibliothek Aschaffenburg, Ms. 10).

Erstmals wird dieses überreich ausgestattete Missale jetzt im Quaternio Verlag Luzern als bibliophile Kunstbuch-Edition mit Original-Faksimilebogen mit allen Miniaturen und Schmuckinitialen erschlossen.

 

Nikolaus Glockendon und Albrecht Dürer – zwei Künstlerfreunde in einer Edition vereint

Kein Geringerer als Albrecht Dürer hatte Kardinal Albrecht von Brandenburg auf den Buchmaler Nikolaus Glockendon aufmerksam gemacht. Nikolaus war der begabteste Spross der berühmten Nürnberger Künstlerfamilie Glockendon und mit Dürer befreundet. Kardinal Albrecht sollte der Hauptauftraggeber Glockendons werden. Bei Nikolaus Glockendon bestellte er seine Prachthandschriften und stellte ihm Vorlagen der Altmeistergraphik zur Verfügung, allen voran Blätter von Albrecht Dürer, Lucas Cranach d.Ä. und Martin Schongauer. Das Missale Albrechts von Brandenburg wird gewissermaßen zu einer prächtig kolorierten Kunstsammlung der meisterhaften Druckgraphik Albrecht Dürers.


Die druckgraphischen Vorlagen von Dürer, Cranach und Schongauer

Der große Kunstsammler und Mäzen Kardinal Albrecht von Brandenburg wollte, dass das Messbuch für die Gottesdienste in der Stiftskirche seiner Lieblingsresidenz Halle a.d. Saale auf das Prächtigste ausgestattet sein sollte. Dafür stellte er seinem bevorzugten Buchmaler Nikolaus Glockendon druckgraphische Blätter von Albrecht Dürer, Lucas Cranach d.Ä. und Martin Schongauer als Vorlage für das Missale zur Verfügung. Nikolaus Glockendon hat die Vorlagen zum Teil nahezu originalgetreu umgesetzt. Mit ausgezeichnetem Gespür für Farbe macht er aus den Holzschnitten der Alten Meister ein farbenfrohes Meisterwerk der Buchmalerei. Blättern Sie im Kunstbuch und der Begleitbroschüre und entdecken Sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede!

 

Prachtwerk der deutschen Renaissance – zum ersten Mal erschlossen

Erfreuen Sie sich an diesem außergewöhnlichen Meisterwerk der Buchmalerei, blättern Sie durch die Seiten und staunen Sie über die Farbenpracht des gesamten Buchschmucks. Aufgrund ihres kolossalen Umfangs von über 1000 Seiten kann die Originalhandschrift nicht faksimiliert werden – mit dieser Kunstbuch-Edition wird Ihnen jetzt zum ersten Mal diese außerordentliche Prachthandschrift des 16. Jahrhunderts vollwertig erschlossen.

 

Die Kunstbuch-Edition auf einen Blick:

Die Kunstbuch-Edition besteht aus drei Teilen: Das Kunstbuch zeigt alle 24 ganzseitigen Miniaturen, die 93 Initialzierseiten und ausgewählte Textseiten im Originalformat von 37,5 × 26,8 cm. Auf 224 Seiten führen ausführliche Bildbeschreibungen aus der Feder des Kunsthistorikers Norbert Wolf in die Handschrift und in die spannende Zeit ihrer Entstehung im Umfeld der Reformation im 16. Jahrhundert ein.

Der Original-Faksimilebogen (Fronleichnamsprozession Albrechts von Brandenburg, fol. 193/194) in einer Leinenmappe gibt eine der bekanntesten Malereien des Missales in Faksimilequalität originalgetreu wieder. Der Faksimilebogen ist in eine separate Leinenmappe eingelegt. Es kann auch herausgenommen und als dekorativer Wandschmuck verwendet werden.

Die Broschüre mit Abbildungen der druckgraphischen Vorlagen von Dürer, Cranach und Schongauer ermöglicht auf 20 Seiten den genauen Vergleich von Vorlage und Abbild, Graphik und Buchmalerei.

Die Kunstbuch-Edition wird von einem dekorativen Leinenschuber geschützt, den eine Bildseite mit dem farbenprächtigen Wappen von Kardinal Albrecht von Brandenburg schmückt.

 

Bestellen Sie hier

Die ersten 300 Besteller der Kunst­buch-Edition erhalten zustzlich ein Original-Faksimile der Zeichnung Albrecht Dürers (Format ca. 30,7 x 22,1 cm), welche Nikolaus Glockendon als Vorlage für die Miniatur mit der Pontifikalmesse (fol. 430v) diente.

 

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